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Donnerstag, 12. Juni 2014

Aus der Suppenküche: Spargelsuppe

Die anhaltende Hitze hier ist eigentlich nicht gerade "Suppenwetter"-adäquat, aber ich finde es trotzdem schade, nicht alles zu verwerten und daher gab es heute Mittag eine feine SPARGELSUPPE aus den Resten der weißen Spargelköpfe.
Wie bei allen Suppen habe ich den Thermomix benutzt und daher auch die Anleitung dafür geschrieben, wie -fast- immer lässt sich das Rezept aber auch alternativ zubereiten.



























Zutaten 
  • Spargelschalen und Enden von einem Kilo Spargel
    - wobei ich Köpfe hatte und daher eher "feine" Stücke verwendet habe
  • ca. 150-200 Gramm gegarter Spargel in Stücken
    hier habe ich "Reste" von Köpfen verwendet
  • 40 Gramm Butter
  • 40 Gramm Mehl
  • 1 Würfel Gemüsebrühe
  • Salz, weißer Pfeffer und Muskat
  • ein Stück Schmelzkäse oder einen ordentlichen Schucker Sahne
  • einen Spritzer frischen Zitronensaft oder Weißwein (wer mag)

Zubereitung

Spargelreste in den TM geben und mit einem Liter Wasser auffüllen. Circa 15 Minuten kochen, die Brühe abseihen und aufbewahren, Reste entsorgen.
Die Butter in ca. 2 Minuten auf 90° zergehen lassen, Mehl zufügen und in ca. 3 Minuten bei 90° eine Mehlschwitze herstellen, dann einen Teil der Grundbrühe (ca. 300-400 ml) zufügen und alles auf Stufe 3 in 5-8 Sec. unterrühren.
Den Rest der Brühe zufügen und alles ca. 10 Minuten bei 100° kochen lassen. Dann Brühwürfel, den gegarten Spargel in Stücken, Gewürze und ggf. Scmelzkäse zufügen und alles 5 Minuten bei 90° Stufe köcheln lassen. Suppe nun noch 15-20 Sec. Stufe 8 pürieren.Nach Wunsch nochmal nachwürzen und Zitronensaft/Weißwein dazugeben. Zum Schluss mit frischen Kräutern dekorieren. Ich wollte noch ein paar Spargelköpfe draufgeben, die sind aber alle untergegangen und daher nicht zu sehen,,,


Donnerstag, 19. Dezember 2013

... und du machst "Fisch im Glas" !!! - Lachsterrrine ???

Heute abend findet in einer urigen Weinberghütte ein traditionelles Wichteln in einer netten Runde
-mit sieben Frauen und einem Mann- statt ;-)
Damit es nicht wieder zu viel Essen gibt, wurden die Mitbringsel sorgfältig verteilt.
Meine Aufgabe hieß - "... und du machst einen Fisch im Gläsle..."

Lange habe ich überlegt und konnte mich mal wieder nicht entscheiden. Da ich aber keine Zeit zum Ausprobieren hatte, habe ich heute früh relativ spontan losgelegt und drei Dinge getestet:

Eine Lachsterrine, einen Krabbensalat und Lachs-Wraps.

Die Lachsterrrine wurde dann auch ziemlich lecker und ging wirklich schnell.

Zutaten
2 Blätter Gelatine
250 g Quark
100 g Frischkäse
2 EL Milch
Salz
weißer Pfeffer
1 EL Zitronensaft
1 TL Zitronenschale, gerieben
150 g Räucherlachs oder auch etwas mehr, in dünnen Scheiben
1 EL Dill, gehackt

Zubereitung
Hier im Thermomix beschrieben, aber auch problemlos ohne machbar!!!
Gelatine in kaltem Wasser nach Packungsanweisung einweichen.1/3 des Lachses für die Frischkäsecreme entweder von Hand in die gewünschte Größe schneiden  oder später mit dem TM zerkleinern.

Quark, Frischkäse und Milch mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Zitronensxhale  20 Sek./ Stufe 3  verrühren und umfüllen. Topf nicht spülen, die tropfnasse Gelatine hineingeben und bei 50 Grad/ Stufe 3 mit Sichtkontakt solange rühren, bis die Gelatine aufgelöst ist, Frischkäsecreme wieder dazugeben und 20 Sek./  Stufe 2 verrühren.
Jetzt Dill und den zerkleinerten Lachs (1/3 der Menge) zufügen 10 Sek./ Stufe 2-3 auf Linksdrehung.
Wer den Lachs im TM zerkleinern wollte, fügt 1/3 Lachs und den Dill jetzt dazu und wenige Sekunden auf Sichtkontakt zerkleinern.
Eine Kastenform (750 ml) mit Frischhaltefolie auslegen und die Form innen mit Lachs auskleiden.Frischkäsecreme einfüllen und mit Restlichem Lachs die Kastenform abdecken. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Ich habe die Terrine exakt wie angegeben zubereitet, habe dann aber keine Kastenform verwendet, sondern ein Stück Alufolie ausgebreitet und den Lachs draufgelegt und dann die Masse in der Mitte draufgestrichen und quasi eine Rolle geformt, die ich später in Scheiben geschnitten habe.

Der Gag war die zweite Variante, hier habe ich die Masse in meine Mini-Gugl-Formen gegeben und die Silikonform kurz in die Gefriertruhe gestellt. Diese Mini-Gugls eignen sich ganz wunderbar für den Ackersalat an Weihnachten !!!

... und was in meinen Gläsle dann drin war, zeig ich morgen ;-)))